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Die Schihütte Rojen im hinteren Rojental |
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| Die Schihütte
Rojen im hinteren Rojental ist seit vielen Jahren im Besitz
des Sportclub Reschen. |
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Sie
wurde im Jahre 1932 von den ersten Mitgliedern des Sportclub
Re-schen erbaut.
Damals halfen viele Freiwillige beim Bau der Hütte.
Das Holz hatte man zusammengebettelt und mit der „Men“
ins Rojental gebracht. Um Weihnachten 1932 wurde das
Dach gedeckt und am 6. Jänner wurde die Hütte
eingeweiht. Der „podestà“ wurde mit
Pferd und Schlitten ins Rojental gefahren und von dort
mit einem Schlitten zur Schihütte hinaufgezogen.
Zur Eröffnung spielte die Musikkapelle aus Graun
auf und die gesamte ju-gendliche Bevölkerung aus
Reschen kam zur Eröffnung.
Erster Pächter der Hütte war der „Engl
Josl“.
Im Winter 1934/35 kamen die ersten Gäste auf die
Hütte, welche dort übernachteten, um am darauf
folgenden Tag eine Bergtour zu unterneh-men.
Laut Bericht von Folie Josef “Engl Josl“
verdiente er in einem Winter ca. 50 Lire. Um sich den
Wert dieser Einnahmen vorstellen zu können, möchte
ich erwähnen, dass man für eine Tagschicht
ca. 8 Lire verdiente. |
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1936/37 beschlagnahmte
der CAI die Hütte. In den darauf folgenden Jahren
bis 1943 hielten sich Faschisten in der Hütte auf,
in den darauf folgenden 2 Jahren wurde sie dann von der
deutschen Zollwache besetzt.
Laut Hüttenbuch war es ein besonderer Verdienst
von Herrn Pichler Anton und Dr. Baldauf, dass im Jahre
1946 die Hütte wieder in den rechtmäßigen
Besitz, jenen des Skiclubs Reschen überging.
In den Jahren danach gab es verschiedene Pächter
der Schihütte, unter anderem Folie Josef, Folie
Hermann(Rojen), Maas Anna Katherina, Otto und Hans Klöckner,
Hans Padöller, Eberhart Norbert, Habicher Karl,
Maas Daniel, Johann Lechthaler, Valentin Stecher und
schließlich Hans Maas.
Die Devise des Schiclubs hieß immer: Wir lassen
die Hütte, welche in mühevoller Arbeit vor
mehr als 60 Jahren erbaut wurde, nicht verkommen.
Deshalb wurde die Schihütte Ende der 90er-Jahre von
Grund auf renoviert.
Heute ist sie Treffpunkt für Jung und Alt, und
eine nicht mehr wegdenkbare Bereicherung für das
Schigebiet Schöneben. |
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